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Ende offen…

„Es ist wohl an der Zeit, dem Klima endlich eine eindeutige Richtung zu geben“ – so, gut unterichtete GKreise um Al Gore, IPCC und Merkel. Der erste Jahrhundertwinter des neuen Jahrtausends ist so garnicht im Sinne der verordneten Klimaerwärmung. Weil der Nordpol und das bischen drumherum schmilzt, müssen sich die Luftmassen über dem nun fast Badewassertemperaturtauglichen Nordmeer zwangsläufig und unumstößlich erwärmen. So jedenfalls lt. Expertenmeinung in der BILD.

Bei solchen Schlagzeilen beschleicht mich immer wieder das Gefühl, ein Opfer meiner eigenen Unzulänglichkeit zu sein. Wieso bin ich nicht darauf gekommen? Wieso sagt mir mein, sonst offensichtlich, tauglicher Verstand nicht solche Wahrheiten? Warme Luftmassen aus dem kapitalistischen Westen, sonst eher die turbulentere Sorte der Winde, können sich gegen die kalten Luftmassen aus dem postkommunistischen Eurasien nicht durchsetzen. Dadurch, und nur dadurch wird es bei uns kälter, schneereicher und wirklich ungemütlich. Vielleicht der Beginn eines umwälzenden Politikums?

Gut, nur meine Theorie; aber…!

1953 war mein Geburtsjahr. Ich kann mich noch gut erinnern – nein, nicht an meine Geburt – aber als Kind und Jugendlicher öfter solche sibirischen Winter erlebt zu haben. Sie gehörten quasi dazu. Genau wie heiße Sommer – alles normal eben. Heute brauchen wir Experten, die uns das Wetter erklären wollen, früher fragten wir Opa. Und der lag selten daneben. Die Zeit ändert sich und Wissen ist heute oft mehr ein Raten als gesicherte Tatsache.


850 zusätzliche Soldaten
nach Afghanistan und vielleicht noch Millionen Euro, um Taliban zu bekehren. Bekehren von was? Bekehren von ihrer Wut gegen ausländische, illegitime Besatzer? Ein Land, ein Volk, das 30 Jahre mal von dem und mal von jemand anderem benutzt wurde und wird, braucht keine Missionare. Es braucht Ruhe und einen Frieden, die/den es sich selbst schafft. Die westliche Welt hat dort nichts verloren – aber wohl viel zu suchen – vor allem Rohstoffhandelswege. Und wenn man schon mal da ist, ist man auch schnell im Iran. Diesem Schurkenstaat gehört endlich unser Wille aufgezwungen. Israel, die USA und Merkel wollen das so.

Ahmadinedschad ist kein Demokrat, genauso wenig wie Netanjahu, Obama oder Merkel. Er hat keine Atomwaffen aber er hat Öl. Öl und eine Lage, die Gold wert sind. Sollen dort wieder Menschen sterben, um rücksichtslos Geld zu scheffeln? Die drei oben genannten ?Guten? sollen erst einmal lernen, die Menschen in ihren Ländern zu achten und halbwegs Rechte zu schaffen, die allen zugute kommen. In Israel regiert die Überheblichkeit, in den USA die Gier und in Deutschland die Dummheit. Alles gute Grundlagen, um die Welt mit Gewalt besser? zu machen.

Deutschlands Unterschicht wächst! Als Laienexperte würde ich mal sagen, daß schon 10% bis 12% unserer Landsleute dazu gehören. Eine – besser – nicht zu ignorierende Größe! Ist die Politik, ist die Wirtschaft so realitätsfremd oder von sich überzeugt, daß sie das bewußt geschaffene Elend nicht sehen wollen? Sie müssen doch aus der Geschichte der Menschheit wissen, wo das enden wird. Es ist natürlich nicht jedermanns Sache, sich für Geschichte vom Anbeginn zu interessieren, sich mit frühen Kulturen und Weltreichen zu befassen. Nur, eine gewisse Ahnung sollte bei Staatslenkern doch vorhanden sein.

Wenn diese Damen und Herren der Eliten aber nur die letzten drei Jahrhunderte betrachten, dann dürfte das Wissen des Untergangs von Sklavereiauch unter anderem Namen – doch gegeben sein. Müssen Kriege und Unfreiheit wirklich sein? Ist der Mensch nicht nur doch das schlechtere Tier? Die Geschichte des Geldes, das Zustandekommen von Macht und die Manipulation der Menschen ist eine fast unendliche und überaus lehrreiche Geschichte für den, der lernen will. Hätte der einfache Soldat, der einfache Beamte, der einfache Arbeiter, der einfache Mensch überhaupt den Mut, NEIN zu sagen, dann würde sich die Geschichte wenden. Dann, und NUR dann!

Ich hoffe, daß sich die Blätter der guten Geschichte endlich füllen, damit wir die Blätter der schlechten Geschichte erkennen und ihnen nie mehr eine Zeile hinzufügen müssen.

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