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Schwarz/Gelb/Grün soll bundesweite Pflichtkoalition werden

150px-Flag_of_Jamaica.svgWie schon im Saarland zu beobachten war, ist das Wählervotum nicht zwingend bindend für koalierungspflichtige, regierungswillige Landgrafen à la Ulrich. Grün ist ja zuallererst einmal die Farbe der Hoffnung. Seit dem Neuen Testament ist dies auch amtlich belegt. In zweiter Linie kann Grün denn auch als Alibifarbe für bundesdeutsche Umweltaktivistenlehrlinge Verwendung finden. Bei dem neuen Koalitionsmitgliedsadel, Landgraf von hin und zu her Ulrich, überwog doch wohl die alte Neutestamentliche Interpretation der Farbe Grün als dem unverwechselbaren Zeichen der (berechtigten?) Hoffnung – auf was auch immer.

Daß ein gewisser Oskar L. sich, durch sein unberechenbares Verhalten als Chef der LINKEn, widerrechtlich Zugang zu Amt und Würden an der Saar verschaffen wollte, konnte von Neugraf Ulrich von der Grün unter keinen Umständen toleriert, geschweige denn akzeptiert werden. „Das einzige was im Saarland rot sein darf, ist der Himmel nach dem Hochofenabstich.“, so der grüne Quaker aus dem Landkreis des Mareshal Ney – (Saarlouis).

Der Schwarze Peter aus Eppelborn und der Gelbe Hartmann aus, was weiß ich woher, lockten mit der Neuinterpretation des Neuen Testaments den magentafarbenen Hoffnungsträger der grünen Grünen des Saarlandes in die Fänge der einzig wahren Koalition des ersten Bundeslandes der Bundesrepublik Deutschlands – das bundesweite Geschichte schreiben wird. Man stellte sogar eine Städtepartnerschaft zwischen Lebach und Jamaika in Aussicht. Wegen der verschwindend geringen Anzahl saarländischer Inseln, ist man bereit, Jamaika als ebenbürtige Stadt (Staat?) von Lebach zu tolerieren. Dieses Zugeständnis Schwarz/Gelber Führungseliten trieb, unbestätigten Berichten zufolge, Landgraf Ulli von der Tann das Feuchte in die Augen. Unter heftigem Schluchzen und von Weinkrämpfen geschüttelt, fiel Grünverkohlulli auf die neuadelige Schnauze und soll, ebenfalls unbestätigten Berichten zufolge, dem Schwarzen Peter und dem Gelben Hartmann Treue bis in den politischen Tod geschworen haben.

Derweil hat sich O. Lafontaine mit seinem Adoptivsohn Heiko M. und dessen Cousin Reinhold J. verständigt, dem Schwarzen Peter, dem Gelben Hartmann und dem Grünen Etwas, etwas entgegenzusetzen – und wenn es auch nur etwas Gerechtigkeit wäre. Die Drei von der ZTankstelle sind sich einig, Jamaika den Jamaikanern wieder zurückzugeben und Deutschland gegen diese Wilden aus dem Wilden Westen zu verteidigen. Wenn es Jamaika schon bis zu uns geschafft hat – und das sogar gegen den mehrheitlichen Wählerwillen – dann kann man getrost von einer feindlichen Übernahme ausgehen. Menschen mit noch selbstständigem Restverstand und Sinn für Realitäten sind aufgefordert, Jamaika wieder als das darzustellen, was es ist – eine sympatische Inselbevölkerung in der Karibik mit Winterbobambitionen und unverkennbaren Frisuren – und nicht als tragfähige und wohlmöglich noch favorisierte Regierungskoalition neoliberaler Prägung, die das Wohl der deutschen Bevölkerung im Auge hat.

Der Schwarze Peter, der Gelbe Hartmann und der Grüne Ulrich müssen als das gesehen werden, was sie sind – machtgeile Politiker in Diensten des Neoliberalismus. Jetzt und in den nächsten fünf Jahren ist im Saarland eine Rot-Rote Einigkeit gegen Jamaika ein absolutes Muß – soll das Saarland nicht noch weiter gegen die Wand gefahren werden.

Ich wünsche Oskar Lafontaine und Heiko Maas soviel Sachverstand und Akzeptanz, damit sie ihre ganze Kraft denen widmen, die ihnen ihre Stimme gaben und daß sie diejenigen kontrollieren, die uns kontrollieren wollen.

Politik ist ein Spiel für Wenige und meist bittere Realität für Viele.

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