Startseite > Politik > Es geht alles vorüber…..

Es geht alles vorüber…..

Interview mit Frank Walter Steinmeier anläßlich seines geplanten Amtsantritts als nächster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Interviewpartner: Frank Walter Steinmeier – im Folgenden fws und fletcher2 im Folgenden fl2 genannt

fl2: „Guten Tag Herr fws:“

fws: „Guten Tag Herr fl2; was ist das überhaupt für ein Name; haben sie USAmerikanische Wurzeln!?“

fl2: „Also, ich bitte Sie. USAmerikanische Wurzeln haben nur die Indianer. Alles Andere sind Zugereiste.“

fws: „Ohne die weißen Zugereisten wüßte doch niemand, daß es dort Indianer gab – die sind doch sowieso nicht der Rede wert.“

fl2: „Ohne die Weißen, gäb’s dort auch keine Schwarzen. Folglich kann uns Obama doch dankbar sein. Wird Ihnen das in Ihrer neuen Funktion als Bundeskanzler ein Trumpf im Ärmel sein?“

fws: „Ich denke schon. So ein Schwarzer hat ja eine ganz andere Mentalität als Unsereins. Die sind ja gewohnt zu dienen und das werden wir umzusetzen verstehen.“

fl2: „Werden Sie den Amerikanern endlich ihren Platz in der Weltgemeinschaft zuweisen und sie von ihrem hohen Roß herunterholen?“

fws: „Aber selbstverständlich! Angelas Schmusekurs hat ein Ende. Wir werden den Amis endlich klar machen, daß wir in Zukunft selbst bestimmen werden, wann und wieviel Prügel wir beziehen wollen.“

fl2: „Na ja, dann prügelt der Sklave ja immer noch seinen Herrn.“

fws: „Ja, hat er dabei aber Spaß? Sie müssen das so sehen. Wir bekommen dadurch doch ganz genau das, was die Amis wollen – aber wir bestimmen wo’s lang geht. Das nennt mann Supernanny-Prinzip – wenn Sie verstehen!??“

fl2: „Anderes Thema. Wie wollen Sie die jetzt zu erwartenden Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot bringen?“

fws: „Das ist doch ganz einfach. Wir verfahren so weiter, wie uns die Agenda 2010 das gelehrt hat. Peter Hartz hat schon das Konzept der Agenda 2020 fertig. Ein Euro Jobs in der Industrie, im öffentlichen Dienst, im Gesundheits- und Pflegebereich bringen schon mal runde 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze. Die Hauptschüler bekommen sofort eine Fortbildungsmaßnahme, damit sie ihren Abschluß bis zum Beginn der Wehrpflicht auch haben. 90% der Wehrpflichtigen werden eingezogen; das halbiert die Jugendarbeitslosigkeit und Vorruhe-Rentner werden zukünftig verstärkt zu Ehrenämtern herangezogen werden. Dem Rest der dann noch verbleibenden Arbeitslosen werden die GEZ- und die Internetzugangsgebühren erlassen. Es wird eine neue Initiative geben: Arbeitslose helfen Arbeitslosen. Dort werden spezielle Dienstleistungen für die nicht vermittelbaren Arbeitslosen angeboten. Z. B. Einkaufen, kochen, putzen etc. Im Gegenzug wird der Hartz V Satz auf 286 Euro gesenkt; Wenn man bedenkt, daß die echten Arbeitslosen das Haus nicht mehr verlassen müssen, sind 286 Euro mehr als angemessen.“

fl2: „Wie wäre es mit einem Mindestlohn? Man könnte die großen Einkommen stärker besteuern; ich denke auch an die Erbschaftssteuer und Steuern auf leistungsloses Einkommen etc. Die Wirtschaft könnte angemessene Löhne zahlen und die Beschäftigten würden den Binnenmarkt ankurbeln, der Staat nimmt mehr Geld ein und kann so die Krise weniger schmerzhaft werden lassen, sie sogar abkürzen. Wäre das kein guter Ansatz, um das Problem an der Wurzel zu packen?“

fws: „Also mal im Ernst. Glauben Sie wirklich, daß die Wirtschaft und die Banken da mitspielen? Glauben Sie wirklich noch an Märchen? Wenn wir das fordern würden, würden die Unternehmen scharenweise unser Land verlassen, Banken würden keine Kredite mehr ausreichen für den, zwangsweise verbleibenden, Mittelstand und die Arbeitslosenzahlen würden ins Unermeßliche steigen. Das müssen wir verhindern! Das geht aber nur, wenn Wirtschaft und der Finanzsektor frei agieren und sich dem Markt anpassen können. Die Lohnnebenkosten strangulieren die Unternehmer und bei unzureichenden Renditen streiken die Aktionäre. Wo also soll das Geld für den Mindestlohn herkommen? Wollen Sie etwa enteignen, wie in China oder Venezuela? Noch sind wir eine lupenreine Demokratie und kein Schurkenstaat.“

fl2: „Demokratie heißt doch Volksherrschaft. Bei uns hat das Volk aber nichts zu sagen also sind wir doch keine Demokratie mehr.“

fws: „Sie kannten doch Schäuble. Wollen Sie unseren Innenminister kennen lernen oder ist es Ihnen lieber, er lernt Sie kennen? Ich wäre da vorsichtig mit meinen Äußerungen!“

fl2: „Aber im Grundgestz steht: Alle Gewalt geht vom Volke aus. Das gilt doch auch für Sie.“

fws: „Das Grundgesetz ist sechzig Jahre alt. Grundsätzlich gibt es triftige Gründe, das Grundgesetz grundsätzlich zu ändern; oder sagen wir besser anzupassen. Nehmen wir das Internet. Das gibt es so erst ab den neunziger Jahren. Das Internet ist ein rechtsfreier Raum, der in einem Rechtsstaat nichts zu suchen hat. Wir können es aber nicht abschaffen; deshalb muß es reguliert werden. Dafür muß man dann halt das Grundgesetz anpassen. Das ist Demokratie. Der Bürger muß sich auf seinen Staat verlassen können und ist dafür auch bereit die Regeln der Demokratie anzuerkennen. Basta.“

fl2: „Was sagen Sie zu unserer Beteiligung am Krieg in Afghanistan?“

fws: „Manchmal könnte ich aus der Haut fahren. Krieg ist was Anderes. Krieg ist Willkür oder aber aufgezwungene Willkür. In Afghanistan wird Demokratie installiert. Daß die beste aller Staatsformen manchmal etwas Nachdruck und Militär braucht, liegt an der Uneinsichtigkeit dieser Barbaren, dieser Taliban, dieser religiösen Gottesstaatanbeter. Fragen Sie mal Al Quaida was Demokratie ist. Wenn Sie vor Ihrem gesprengten Ableben noch eine Antwort hören, können Sie sich glücklich schätzen.“

fl2: „Herr Bundeskanzler; oder besser, designierter Herr Bundeskanzler. Ihre Ansichten kann ich größtenteils nicht nachvollziehen. Ich glaube, wir beide haben grundsätzlich andere Ansichten von Demokratie, von Politik überhaupt.“

fws: „Sehen Sie, das ist ja das Problem. Das geht nicht nur Ihnen so. Das ganze Volk versteht die Demokratie nicht und mosert, ist unzufrieden und schimpft auf die böse Politik, die gierigen Banker und die besorgten Unternehmer. Würden die Bürger sich nicht so viele Gedanken machen, sich nicht einmischen wollen, wo sie sowieso keine Ahnung haben, wäre Politik ganz einfach. Die Medien sagen doch unermüdlich wie die Lage ist, was getan werden muß. Das Denken soll man den Fachleuten überlassen. Wofür haben wir schließlich Experten? Nicht jeder, der sich berufen fühlt, ist ein Einstein und nicht jeder ist ein guter Politiker. Die Zeit regelt alles. Selbst ein schwarzer Obama konnte Präsident werden. Das Volk braucht Geduld und Vertrauen in die Schöpfung; dann kann sogar ein einfacher Bürger sich soweit entwickeln, daß er zum Politiker taugt.“

fl2: „Herr fws, wird Deutschland in einem neuen, freien Europa seinen Platz finden oder wird Deutschland nur Einer von Vielen sein?“

fws: „Es ist eher umgekehrt. Deutschland hat seinen Platz und Europa ist Einer von Vielen. Deutschland ist einmalig. Ein Europa könnte es auch in Afrika oder Asien geben; aber Deutschland, nein, Deutschland nie. Es ist das Verdienst, hauptsächlich sozialdemokratischer Politik, daß Deutschland da steht, wo es steht. Das kann keiner leugnen.“

fl2: „Werden Sie sich zum Kaiser krönen lassen?“

fws: „Wenn das Volk es will!“

fl2: „Danke für dieses aufschlußreiche Interview. Ich wünsche Deutschland für die Zukunft fähige Politiker und Ihnen einen judoerfahrenen Schutzengel.“

fws: „Auch ich wünsche Ihnen nur das Beste und freue mich auf ein zweites Gespräch. Bei Ihnen ist Potential. Guten Tag.“

Advertisements
Kategorien:Politik Schlagwörter:
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: