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Das Saarland soll wieder französisch werden

Fronkreichs Präsidon Nicolas Sarkozy: „La Sarre est moi“ – so sein Kommentar auf dem Strasbourger Herbstmarkt.

Wie schon zu lesen war, stiftete diese Meldung des obersten Parisers einige Verwirrung in der Region. MP Peter Müller – im Folgenden P. M. genannt – ließ verlauten: „Ich kann doch gar net franzesisch – on denen ihr Suddelbier schmackt a net.“ Größere Probleme – wie neue, unbiometrische Pässe und die Béretknappheit bei C&A fallen da nicht so arg ins Gewicht. Nach Einschätzung der Saar F.D.P. könnte Mirko Dabbelju Finanzminister des neuen Départements Bremm d’Or werden. Zudem sollen die Sozialleistungen des neuen Districts denen der Französisch-Guayana-Indianer angepasst werden.
Aus Kreisen der Regierung im Reich war zu hören, dass Angie im Gegenzug zum Verlust der Rucksackdeutschen von Sarkozy Teile der Insel Martinique einfordern will. Unser Pälzer Problembär Kurti Beck sieht das Ex Saarland jetzt ganz links; so sein Kommentar beim Betrachten der Landkarte: „Wusst’ ich’s doch. Der Oskar hat noch nie was gedaacht.“ Oskar L. war zu einer Stellungnahme der feindlichen Übernahme des Ex- Saarlandes durch Frankreich – im Aktuellen Bericht – mit Schnäuzer, Knickerbocker und Christa erschienen. Seiner Einschätzung nach, könnte die Palz jetzt als gemäßigte Pufferzone fungieren. Mareshal Ney-Stadt, früher Saarlouis, erhält die erste Garnison der Légion étrangère, um die gemäßigte Pufferzone als Niemandsland zu garantieren und Kurti Beck in seinem Gehege der täglichen Fütterung zuzuführen.
Jean Jaques le Porc, seines Zeichens römisch-katholischer Alt Abt des Klosters „Von den drei heiligen Jungfrauen“ im District Sierck les Bains, vertrat die Auffassung, dass dem Durchgangsverkehr durch den klösterlichen Kräutergarten Einhalt geboten werden sollte; oder aber, dass zumindest eine Mautpflicht eingeführt wird. Das hat zwar mit der feindlichen Übernahme durch die Pariser nichts zu tun aber es passt auch nicht hierher. Sarkozy und seine Frau Carla jedenfalls schätzen die Abkürzung durch den klösterlichen Kräutergarten auf ihrem Weg ins Großherzogtum Luxembourg. Die Pfeife braucht schließlich billigen Tobak für die Pfeife.

Die Große Koalition in Berlin debattiert nun heftig, Ostpreußen und die Kurische Nehrung wieder dem Deutschen Reich, das durch den zu erwartenden Verlust des Saarlandes arg geschwächt würde, einzuverleiben. Die Insel Martinique wurde inzwischen von Schäuble als Heimat der Kofferbomber (er sah mal einen Reisebericht von dort mit ganz vielen Koffern auf einem Transportband) als Saarlandersatz abgelehnt. Altautokanzler Schröder, seines Zeichens Schweizer Gasvermittler und Gastkommentator, könnte Diktokrat Putin von der Rechtmäßigkeit des Vorhabens der Angie Truppe überzeugen. Damit aber nicht genug. MP P. M. will als Ausgleich für den Verlust des Moselweingaus das Gebiet um die Region Bordeaux und den Lac d’Hourtin als Saarländische Kolonie mit autonomem Status ausweisen. Als Terrain de Lyoner soll ein Saarländisches Landesdenkmal Frankreichs Bedeutung in der Welt hervorheben. Dazu ein Kommentar von Kurti Beck:

„Liebe Leit. Ich hann’s schon imma gewusst – die Saalänna daache nix! Kummt so ähna ausm Ausland, wie dä Wagges do, dann sin die Saalänna nemmi ze halle. Was sulle ma mache? Sulle ma ach e niwwa wechsele zu denne do? Sulle ma ach Parissa gen nur fir de Spass? Nä – mia Pälza bleiwe dehemm bei us en de Palz, bye Bayer un beim Helmut.“

Klare Worte eines Staatsmannes! Da könnte sich unser MP P. M. mal ein Beispiel dran nehmen.

In den Schriften des Nostradamus sowie im Alten Testament ist von einer demokratisch legitimierten Übereignung des Saarlandes in der elften Sure und in der Apokalypse La Traviata nachzulesen – ebenso bei Wikipedia unter Chaostheorie.

Warten wir das Jahr 2tausendund10 ab. Sollte der Ostermontag diesmal nach dem Sonntag stattfinden, wird wohl an der rechtlichen Sache nicht mehr zu rütteln sein. Die Geschichte irrt nie!

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